TH OWL-Präsident Krahl: Standort Höxter bleibt erhalten
Beim Jahresempfang der TH OWL hat Hochschulpräsident Jürgen Krahl bekräftigt, dass der Standort Höxter erhalten bleiben soll. Die Hochschule will einzelne Studiengänge nach Detmold und Lemgo verlagern. Die Studierendenzahlen in Höxter seien rückläufig, für die neun Studiengänge dort haben sich 109 Erstsemester eingeschrieben.
Der stellvertretende Vorsitzender des Hochschulrates, Klaus Böhme, sagte: Die Standortzusage von NRW-Ministerin Ina Brandes im Frühjahr sei vorschnell gewesen. Sie habe Erwartungen in der Öffentlichkeit geweckt, die den realen Rahmenbedingungen nicht gerecht würden.
Die TH-Leitung versteht die Proteste an den Plänen als Ausdruck der Verbundenheit mit der Weserstadt. Sie will den Nachhaltigkeits-Campus in Höxter zu einem Gemeinwohl-Campus entwickeln. Das definiert die Leitung durch eine Mitwirkung der Region bei der Gestaltung der Zukunft des Standorts.
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Hinweis: Das Zitat zur Standortzusage von Ministerin Brandes war ursprünglich versehentlich dem Hochschulpräsidenten Professor Krahl zugeordnet. Wir haben den Fehler korrigiert.
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