Theater Paderborn: Intendantin beklagt Druck von rechts und fordert Planungssicherheit
Die Theater in Nordrhein-Westfalen schlagen Alarm – sie sehen wegen der leeren öffentlichen Kassen die kulturelle Vielfalt in Gefahr. Die Verantwortlichen fordern von der Politik Planungssicherheit. Bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf saß auch die Paderborner Intendantin Katharina Kreuzhage auf dem Podium.
Wegen der leeren Kassen müsse das Theater Paderborn Stellen frei lassen, Produktionen streichen oder günstiger gestalten. Bei der Programmauswahl bekämen zuschauerstarke Stücke den Vorrang, Bereiche wie Kindertheater und Workshops seien gefährdet. Wegen fehlender Mittel wurde die LED-Technik für die Scheinwerfer gestoppt, obwohl sie sich durch die Stromersparnis schnell gerechnet hätte.
Katharina Kreuzhage kritisierte auch den zunehmenden Druck von rechts. Die AfD in den Kulturausschüssen von Stadt und Kreis Paderborn würde das Theater extrem in Frage stellen.
Der permanente Vorwurf ist, wir würden für eine Blase arbeiten, wir hätten einen linkslastigen Spielplan.
Die AfD-Vorwürfe seien haltlos, dazu reiche ein Blick ins Programm.
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