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Tödlicher Arbeitsunfall bei Bremer in Paderborn: Ermittlungen gegen Geschäftsführer eingestellt

Archivfotos

EXKLUSIV Mehr als zwei Jahre nach einem tödlichen Arbeitsunfall beim Paderborner Unternehmen Bremer ist die juristische Aufarbeitung endgültig abgeschlossen. Auch die Ermittlungen gegen einen Geschäftsführer aus dem Bremer-Konzern wurden eingestellt.

Gegen den Geschäftsführer war wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt worden. Abschließend heißt es seitens der Staatsanwaltschaft jetzt allerdings wörtlich: „Bei der Bewertung sämtlicher Umstände des tragischen Unfalls war auch hier davon auszugehen, dass das Verschulden gering war“.

Die Ermittlungen gegen den Geschäftsführer wurden, genau wie zuvor gegen einen Kranführer, also eingestellt – aber jeweils nur gegen Zahlung einer Geldauflage im vierstelligen Bereich. 

Hintergrund: Im September 2023 wurde ein 51-Jähriger bei Arbeiten mit Betonteilen tödlich verletzt. Nur gut drei Monate zuvor hatte es bei Bremer einen ähnlichen, tödlichen Arbeitsunfall gegeben.