"Vergiftete" Tierpräparate in Schloß Neuhaus sollen gereinigt werden
Im Paderborner Kulturausschuss geht es heute Abend (Do., 2901.) um die Zukunft der Tierpräparate des Naturkundemuseums in Schloß Neuhaus. Dort und in den Depoträumen eines weiteren Gebäudes auf dem Schlossgelände lagern 1.000 ausgestopfte Tiere. 700 sollen aufwändig gereinigt werden, weil sie zum Teil mit Giften belastet sind.
Laut der Stadt sind die Tierpräparate ein "Alleinstellungsmerkmal von überregionaler Bedeutung". Allerdings lassen sich die Vitrinenschränke vielfach nicht mehr richtig schließen und viele Exponate sind verstaubt. An vielen haftet außerdem das hochgiftige Halbmetall Arsen.
Nach einer Reinigung soll bei den 700 Exponaten die genaue Schadstoffbelastung ermittelt werden. Dann könne entschieden werden, welche davon noch als Ausstellungsstücke in Paderborn-Schloß Neuhaus geeignet sind.
Darüber hinaus sind kleinere Reparaturen an den ausgestopften heimischen Tieren geplant und am Depoteingang soll eine Sicherheitsschleuse errichtet werden.
Die Stadtverwaltung rechnet für die Maßnahmen mit Kosten von rund 160.000 Euro.
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