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Verstorbener Säugling in Paderborn: Kein Anfangsverdacht gegen Pflegekräfte

Die Paderborner Kinderklinik St. Louise

Im Ermittlungsverfahren wegen des Tods eines Säuglings auf der Intensivstation der Kinderklinik St. Louise in Paderborn hat die Staatsanwaltschaft den aktuellen Stand mitgeteilt. Demnach sieht sie keinen Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung gegen die Pflege- und Reinigungskräfte.

Die Staatsanwaltschaft verweist auf Untersuchungen des Gesundheitsamtes des Kreises Paderborn zur Ursache der Infektion. Demnach sind der verstorbene Säugling und ein ebenfalls schwer erkranktes, aber mittlerweile genesenes Baby an unterschiedlichen Stämmen des Darmkeims erkrankt. 

Ein mikrobiologisches Gutachten der Rechtsmedizin Münster habe das bestätigt. Die Art und Weise des Infektionsgeschehens konnte laut Staatsanwaltschaft durch die Ermittlungen des Gesundheitsamtes nicht aufgeklärt werden. Daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Säuglinge unabhängig voneinander mit dem Keim angesteckt haben. 

Das Ermittlungsverfahren sei aber noch nicht abgeschlossen.