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Bahn baut in Warburg Lärmschutzwände für zehn Millionen Euro

Der Warburger Bauausschuss hat einstimmig die Pläne der Deutschen Bahn befürwortet, ab 2030 mehrere Lärmschutzwände im Stadtgebiet zu errichten. Sie will dafür in drei Ortschaften insgesamt zehn Millionen Euro investieren.

Laut den Plänen der Bahn soll es in der Warburger Kernstadt eine 600 Meter lange und drei Meter hohe Lärmschutzwand geben. Sie würde auf Höhe des Siekbaches beginnen und am Güterbahnhof enden.

Die Lärmschutzwand in der Ortschaft Bonenburg soll rund 1.000 Meter lang und drei Meter hoch werden. In Nörde sind sogar zwei Lärmschutzwände vorgesehen: Eine davon würde 700 und die andere 760 Meter lang.

Auch aus Menne hat es Forderungen nach mehr Lärmschutz gegeben. Hier ist aber keine Wand geplant. Stattdessen stellt die Deutsche Bahn in Aussicht, dass sich dort Hausbesitzer, die im Schalltrichter liegen, spezielle Lärmschutzfenster einbauen lassen könnten.