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Warburger CDU will keinen Parteiausschluss mehr von Bürgermeister Scherf

Tobias Scherf

Die CDU in Warburg will offenbar das Kriegsbeil mit Bürgermeister Tobias Scherf begraben. 

Das ist am Abend bei der Sitzung vom Vorstand des Stadtverbandes deutlich geworden. Er empfiehlt dem Kreisverband, ein Parteiausschlussverfahren gegen Scherf nicht weiter zu betreiben. 

Die CDU hatte über den Parteiausschluss nachgedacht, weil Tobias Scherf bei der Kommunalwahl als unabhängiger Bewerber gegen den CDU-Kandidaten angetreten war. Das gilt als parteischädigend und kann laut CDU-Satzung einen Ausschluss nach sich ziehen. 

Einen freiwilligen Austritt hatte Scherf abgelehnt. Er setzte sich bei der Wahl klar durch. 

Der Warburger Parteivorstand nennt als Grund für das Umdenken, dass die CDU im Warburger Rat und den Ausschüssen künftig unbelastet mit Bürgermeister Scherf zusammenarbeiten wolle.