Wegen Parkbank: Anwohner der Paderborner Damaschkestraße sind sauer auf die Stadt
Eine kleine Parkbank an einem Rondell der Paderborner Damaschkestraße sorgt bei den Anwohnern für erhöhten Puls. Sie sind sauer auf die Stadt Paderborn.
Bei einem Nachbarschaftstreffen kamen die Anwohner auf die Idee, an dem Rondell die Parkbank in Eigenregie aufzustellen. Die Stadt genehmigte das auch. Wenig später kauften die Nachbarn die Bank, stellten sie auf und weihten sie samt Tisch bei einigen kühlen Getränken ein. Danach schickte die Stadt dann noch den offiziellen Vertrag.
Was von der Behörde laut den Anwohnern vorher nicht kommuniziert wurde: Die Bürger müssen für die Bank zahlen. In dem Vertrag heißt es wörtlich: „Für das eingeräumte Nutzungsrecht zahlt der Berechtigte ein einmaliges Entgelt von 150 Euro.“ Die Anwohner der Paderborner Damaschkestraße sehen die Gebühr als Bestrafung für ihr bürgerschaftliches Engagement. Zahlen wollen sie sie aber zähneknirschend trotzdem.
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