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Weniger Kriminalität und hohe Aufklärungsquote im Kreis Höxter

Landrat Michael Stickeln (rechts) legte gemeinsam mit der Polizei den Kriminalitätsbericht fürs letzte Jahr vor.

Die Polizei im Kreis Höxter hat ihren Kriminalitätsbericht zum vergangenen Jahr vorgelegt. Demnach gehört der Kreis mit gut 6.060 Straften weiterhin zu den sichersten Regionen in NRW. Gegenüber 2024 fällt die Statistik noch etwas besser aus.

Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Höxter zum Opfer einer Straftat zu werden, liegt 42 Prozent unter dem NRW-Landesschnitt. 

Es gab einen Rückgang der registrierten Straftaten von elf Prozent – und der zog sich durch fast alle Bereiche. Vor allem in der Drogenkriminalität sanken die Zahlen – was nicht nur an der Teil-Legalisierung von Cannabis lag. 

Es sanken nämlich auch die Fallzahlen bei harten Drogen wie Kokain – und es gab keine Drogentoten. Einer der wenigen Bereiche mit Zuwächsen waren die Autodiebstähle. 

Der Bericht weist fünf sogenannte Straftaten gegen das Leben aus. Darunter ist beispielsweise der versuchte Totschlag, bei dem mehrere Männer in Höxter-Fürstenau einen Obdachlosen misshandelt hatten.