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Wildnisgebiet im Hochstift: Erleichterung über Änderungen

Die jetzt von der NRW-Landesregierung vorgestellten Pläne für ein Wildnisgebiet in der Egge sorgen für erleichterte Reaktionen im Hochstift. Das liegt vor allem daran, dass das Gebiet kleiner ausfällt als von Kritikern zunächst befürchtet. 

Nach den jetzigen Plänen soll das Wildnisgebiet auf landeseigenen Flächen von rund 450 Hektar entstehen. 

Dort soll sich der Wald ohne menschlichen Einfluss entwickeln können. Das heißt: Forstwirtschaft wäre dort nicht mehr möglich, Jagd aber schon. 

Der Bad Driburger Landtagsabgeordnete Matthias Goeken sagte zu Radio Hochstift, mit diesem Ergebnis „könne man leben“. Das ursprünglich vorgesehene Gebiet sei deutlich verkleinert worden. Das sei ein Erfolg. 

Paderborns Landrat Christoph Rüther freut sich vor allem über eine Klarstellung der Landesregierung. Sie habe dem Kreis schriftlich zugesichert, keinen Nationalpark gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger einzurichten.

Kritiker des Projekts hatten durch das Wildnisgebiet zuvor einen „Nationalpark durch die Hintertür“ befürchtet.