Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Hochstift keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Kreispolizei Paderborn und Höxter zur Verfügung gestellt.
BMW-Fahrer weicht Reh aus und prallt gegen Baum - Fahrer verletzt sich leicht
Paderborn-Sande (ots) - (mh) Bei einem Alleinunfall auf der Straße Am Brockhof in Paderborn-Sande hat sich am Mittwochabend, 04. Februar, ein 35-jähriger Autofahrer leichte Verletzungen zugezogen. Er war zuvor einem Reh ausgewichen.
Der Mann fuhr gegen 21.35 Uhr von der B64 aus kommend mit einem BMW in Richtung Gesseln. Als mehrere Rehe auf die Straße liefen, versuchte er nach rechts auszuweichen. Er kollidierte mit einem der Wildtiere und stieß im Anschluss frontal gegen einen Baum. Dort kam das Auto zum Stehen. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Paderborner Krankenhaus. Das angefahrene Reh war nicht mehr vor Ort. Der BMW musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen war die Straße für rund 90 Minuten komplett gesperrt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es dadurch nicht.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren durch Wildwechsel hin, welche durch entsprechende Verkehrszeichen an besonders betroffenen Strecken gekennzeichnet sind. Autofahrer sollten an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern die Geschwindigkeit reduzieren. Wild ist speziell in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv. Sollte ein Tier am Straßenrand stehen, dann gilt abblenden, hupen, bremsen und Lenkrad festhalten. Da es Herdentiere sind, ist mit weiteren Tieren zu rechnen. Autofahrer sollten nicht unkontrolliert ausweichen und lieber einen Schaden am Auto durch den Aufprall auf das Wild akzeptieren. Ein Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder einem Baum am Straßenrand kann schlimmere Folgen haben.
Sollte es zu einem Unfall gekommen sein, müssen Autofahrer das Warnlicht einschalten und ein Warndreieck aufstellen. Dabei müssen sie eine Warnweste tragen, sich danach an sicherer Stelle am Straßenrand aufhalten und die Polizei über den Notruf 110 informieren. Nur bei einer Unfallaufnahme durch die Polizei erstatten Versicherungen die entstanden Schäden. Die Behörde informiert zudem den zuständigen Jäger, der sich um das getötete, verletzte oder geflüchtete Tier kümmert.
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