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Anmerkung: Für die nachstehenden Meldungen trägt Radio Hochstift keine redaktionelle Verantwortung. Diese Nachrichten werden von der Kreispolizei Paderborn und Höxter zur Verfügung gestellt.
 

Risiken im Straßenverkehr ohne Risiko kennenlernen / Verkehrssicherheitstag an der Erd-Charta-Schule Warburg stößt auf

Haben gemeinsam den Verkehrssicherheitstag organisiert (von links): Thomas Kruse (Polizei Kreis Höxter), Oliver Thöne (Verkehrswacht Kreis Höxter), Anja Kösters (didaktische Leiterin), Alexander Krupychko (Schülersprecher), Claudia Güthoff (Schulleiterin), Xenia Stroh (Schülersprecherin), Andreas Lüke (Bundespolizei), Andreas Niggemeyer (Stadt Warburg), Annette Rinteln (stellv. Schulleiterin), Markus Tewes (Polizei Kreis Höxter). Fotos: Polizei Kreis Höxter

Warburg (ots) - Wie fühlt es sich an, sich in einem Auto zu überschlagen? Welche Kräfte wirken bei einem kleinen Aufprall? Und was darf man eigentlich mit einem E-Scooter? Praxisnahe Erfahrungen rund um die Verkehrssicherheit durften Schülerinnen und Schüler der Erd-Charta-Schule in Warburg machen. Einen ganzen Tag lang drehte sich an 24 verschiedenen Stationen alles rund um das Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Höxter und der Verkehrswacht NRW hatten Schulleitung und Kollegium einen spannenden Tag für alle Jahrgänge zusammengestellt, bei den die rund 620 Kinder der fünften bis zehnten Klassen nicht nur theoretisches Wissen, sondern ganz eigene Erlebnisse zu verschiedenen Verkehrssituationen machen sollten.

Entsprechend gut wurde der Verkehrssicherheitstag von den Klassen angenommen, die von Station zu Station wanderten. Überschlagssimulator und Aufprallsimulator waren stets dicht umlagert, auch Angebote wie die "Rauschbrille", die ein verschwommenes Blickfeld wie bei Alkoholkonsum simuliert, wurden gut angenommen. Auf Interesse stießen ebenso die Präsentation "Toter Winkel am LKW" sowie ein Scooter-Simulator. Begleitet wurde der Tag von weiteren Angeboten der Polizei, der Verkehrswacht, der Feuerwehr und des DRK.

Zusätzliche "Bewegungswelten" waren für die jüngeren Jahrgänge gedacht, andere Angebote wurden gezielt nur älteren Jahrgängen zugänglich gemacht. Ein echtes Unfallfahrzeug zum Beispiel, bei dem ein junger Mann bei einem illegalen Straßenrennen sein Leben verloren hat. Die leidvolle Geschichte rund um dieses schwer beschädigte Auto sorgte für Betroffenheit bei den Jugendlichen und soll sie für die realen Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. Ebenso gaben Notfallseelsorger Einblicke in ihre Tätigkeit.

Ein Verkehrsquiz rundete den ereignisreichen Vormittag ab. Die Bilanz des Lehrerkollegiums, der Schulleitung und der beteiligten Organisationen fiel positiv aus. Der Aufwand der monatelangen gemeinsamen Vorbereitung habe sich gelohnt. An den einzelnen Stationen ergaben sich viele persönliche Gespräche und konkrete Rückfragen. "Die Kinder sind ganz anders bei der Sache als wenn nur ein Lehrer davon erzählt", so die Erfahrung des Lehrerkollegiums.

So soll dieser Tag am Ende dazu beitragen, die Schülerinnen und Schüler vor gefährlichen Situationen im Straßenverkehr zu bewahren. Und vielleicht ergibt sich für manchen jungen Gast auch eine neue berufliche Perspektive: Denn die Einstiegsmöglichkeiten in den Polizeiberuf wurden bei diesem spannenden Tag in Warburg ebenfalls vorgestellt. /nig

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