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DFB-Pokal: SC Paderborn scheidet gegen Leverkusen nach großem Kampf aus

Sven Michel (Foto: SCP 07)

Was für ein Pokalkrimi!
Der SC Paderborn hat in der zweiten DFB-Pokalrunde mit 2:4 nach Verlängerung gegen Bayer Leverkusen verloren. Der SCP lieferte dem Favoriten aber vor 15.000 Fans in der Home Deluxe Arena eine leidenschaftliche Vorstellung. 

Paderborn lag trotz starker Leistung erst zurück, schaffte dann in Unterzahl den Ausgleich in letzter Minute , ging in der Verlängerung in Führung und musste sich am Ende doch geschlagen geben. Ab der 58. Minute hatte der SCP einen Mann weniger auf dem Platz, weil Kapitän und Abwehrchef Felix Götze wegen einer Notbremse die rote Karte sah.

Den anschließenden Freistoß zirkelte Leverkusens Spezialist Alejandro Grimaldo zur Gästeführung ins Paderborner Tor (0:1, 60. Min.). Danach zeigte der SCP kurz Wirkung, kam dann aber trotz Unterzahl wieder zurück ins Spiel. Verdienter Lohn war der 1:1-Ausgleich durch den eingewechselten Stefano Marino, der den Ball nach einer Ecke mit dem Hinterkopf ins Gästetor beförderte (1:1, 90. Min.). 

Damit hatte der SCP die Verlängerung erreicht, in der das Stadion dann endgültig eskalierte: Der ebenfalls eingewechselte Routinier Sven Michel drehte die Partie mit seinem Treffer zum 2:1 (96. Min.).

Dadurch bekam der Außenseiter noch mehr Oberwasser, Leverkusen konnte aber wie aus dem Nichts durch Jarell Quansah ausgleichen (2:2, 105. Min. +1). Mit zunehmender Spieldauer in der Verlängerung musste sich Paderborn mit einem Spieler weniger fast nur noch auf das Verteidigen konzentrieren. 

Als alles nach Elfmeterschießen aussah, konnte Leverkusen den Pokalfight doch noch entscheiden. Zunächst traf Ibrahim Maza für die Werkself (120. Min. +2). Den Schlusspunkt setzte schließlich Aleix Garcia (2:4, 120. Min + 4), der ins leere Tor traf. Paderborns Pokalkeeper Markus Schubert war beim letzten Paderborner Angriff mit nach vorne gegangen.

Damit verpasst der SCP das Achtelfinale im DFB-Pokal und es bleibt bei Prämieneinnahmen von 636.000 Euro für das Erreichen der zweiten Runde. 

Paderborns Trainer lobt seine Mannschaft

Trotz der Niederlage war Paderborns Trainer Ralf Kettemann nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft:

Ich hatte schon den Glaube daran, dass wir das Ganze über die Zeit bekommen, weil die Jungs das echt top gemacht haben und deswegen tut es mir echt leid für die Jungs, dass das Ergebnis so ausfällt. Was mir aber nicht leid tut für die Jungs, dass sie so ein tolles Spiel gemacht haben. Da würde ich sie wirklich beglückwünschen.

Das muss ein richtiger Schritt für uns als Verein in die richtige Richtung sein, was das Thema Entwicklung angeht. Ich hoffe, dass wir das heute mitnehmen. Wie gesagt, Spielleistung top, Ergebnis beschissen.

In der zweiten Bundesliga geht es für Paderborn am Sonntag (02.11., 13.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Greuther Fürth weiter. 


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