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OVG Münster: SCP muss Gehälter während Corona-Quarantäne zahlen

Nach fast sechs Jahren ist ein Rechtsstreit zwischen dem SC Paderborn und dem Land NRW beigelegt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat eine Berufung des Vereins nicht zugelassen - das hat das Gericht auf Radio Hochstift-Anfrage erklärt. Das bedeutet, es bleibt dabei: Der SC Paderborn muss die Gehälter von sieben Spielern trotz Quarantäne zahlen.

Das Ganze resultiert noch aus den Anfängen der Coronapandemie. Damals mussten mehrere Spieler, die mit dem infizierten Verteidiger Luca Killian in Kontakt waren, zwei Wochen lang in Quarantäne. In der Zeit zahlte der SCP das Gehalt weiter.

Der Verein berief sich danach auf das Infektionsschutzgesetz und entsprechende Entschädigungszahlungen, wenn der Arbeit nicht mehr nachgegangen werden durfte. Der SCP wollte vom Land mehr als 62.000 Euro. Allerdings hatte der Verein unter anderem die Arbeitsverträge nicht vorgelegt und es habe Trainingspläne für die Quarantänezeit gegeben.

In einem anderen Verfahren bekam der SCP aber Recht. Da ging es um das Gehalt eines Physiotherapeuten während der Quarantäne. Das muss das Land erstatten.
 


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