Rund 40 Verletzte durch Reizgas an Sekundarschule in Borgentreich
(Stand 6.10., 15.30 Uhr)
Ein Vorfall mit Reizgas hat am Vormittag gegen 10.15 Uhr einen Großalarm an der Sekundarschule in Borgentreich ausgelöst. Polizei und rund 130 vor allem ehrenamtliche Feuerwehrleute waren vor Ort. Am frühen Nachmittag stuften sie die Lage als "überschaubar und im Griff" ein.
Offenbar hatte jemand Tränengas in der Jungentoilette versprüht. 40 Schülerinnen und Schüler wurden verletzt, die meisten klagten über Reizungen der Atemwege und Husten. Nach neuesten Informationen kamen zwölf Betroffene ins Krankenhaus.
Wegen des Vorfalls landeten auch drei Rettungshubschrauber in Borgentreich und setzten Notärzte ab, sie flogen aber ohne Patienten wieder weg.
Die Leitung der Sekundarschule erklärte den Unterricht nach der fünften Stunde (12.35 Uhr) für beendet.
Nähere Einzelheiten und Hintergründe des Vorfalls sind noch unbekannt, die Suche nach dem Täter oder der Täterin läuft.
Schon jetzt steht fest, dass der Unterricht an der Borgentreicher Sekundarschule planmäßig läuft.
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