Nach Urteil: Stadt Höxter rechtfertigt sich für Psychiatrie-Einweisung
„Die Stadt Höxter hat nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“ So reagiert die Behörde auf den Fall eines zu Unrecht in die Psychiatrie eingewiesenen Mannes.
Laut der Stadtverwaltung wurde der konkrete Fall intern auch „nachbesprochen“. Eine Überarbeitung der Abläufe im Ordnungsamt der Stadt Höxter sei allerdings nicht notwendig, so die Behörde auf Radio Hochstift-Anfrage.
Fragen wirft weiter die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem Mediziner auf, der seit zehn Jahren im Rahmen der Eil-Zuständigkeit für einstweilige Unterbringungen angefordert wird. Die Behörde verweist bei der Frage nach der ausreichenden psychiatrischen Qualifikation unter anderem weiter auf die Promotion des Arztes – diese liegt allerdings Jahrzehnte zurück. Seit 20 Jahren praktiziert er nicht mehr.
Hintergrund: Das Paderborner Landgericht hat die Stadt Höxter verurteilt. Sie muss einem Höxteraner ein Schmerzensgeld zahlen, der zu Unrecht in die Psychiatrie eingewiesen wurde.
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