Iraker aus Lichtenau-Atteln erhält Duldung - Kreis Paderborn weist Kritik des Flüchtlingsrats zurück
Die Abschiebung eines Irakers aus Lichtenau-Atteln wird zunächst ausgesetzt – zumindest für die kommenden Monate. Das erklärt die zuständige Ausländerbehörde des Kreises Paderborn auf Radio Hochstift-Anfrage. Morgen (Do., 05.02.) soll der 34-Jährige eine sogenannte Duldung erhalten.
Und zwar, wie es offiziell heißt, aus „humanitären und persönlichen Gründen“. Der Kreis Paderborn will zunächst abwarten, ob der Bund dem NRW-Antrag folgt, Jesiden aktuell nicht in den Irak abzuschieben.
Gleichzeitig weist die Kreisverwaltung die Kritik des Paderborner Flüchtlingsrats zurück: Die sogenannte Härtefallkommission des Landes habe nach Ansicht des Kreises ihre eigene Verordnung nicht beachtet.
Nachfragen zu diesem Fall habe das Gremium nicht beantwortet. Trotz behördlicher Aufforderung habe der Iraker aus Lichtenau-Atteln außerdem keinen Nachweis über eine Erkrankung vorgelegt.
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