Hamburg | Weitere Block-Tochter will im Prozess nicht aussagen
32. Prozesstag
Hamburg (dpa) - Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder will die einzige Tochter, die noch bei der angeklagten Mutter lebt, nicht als Zeugin im Prozess aussagen. Sie mache von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und sei daraufhin abgeladen worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Rande des 32. Prozesstages. Zuvor hatte der «Stern» berichtet. Die heute 17-Jährige ist das zweitälteste der vier gemeinsamen Kinder, die die Unternehmerin Christina Block und ihr Ex-Mann Stephan Hensel haben.
Die 52-jährige Block ist angeklagt, die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder (damals zehn und 13 Jahre alt) vom Wohnort ihres Vaters in Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 in Auftrag gegeben zu haben. Auch diese beiden Kinder haben bereits angekündigt, im Prozess nicht aussagen zu wollen.
Christina Block, Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, bestreitet die Vorwürfe der Anklage. Die israelische Sicherheitsfirma, die die Kinder gewaltsam nach Deutschland geholt haben soll, habe auf eigene Faust gehandelt, hatte Block im Prozess gesagt. Der gewaltsamen Rückholaktion vorausgegangen war ein jahrelanger Sorgerechtsstreit.
© dpa-infocom, dpa:260126-930-597759/1
Weitere Nachrichten
Schlagzeilen
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Aufstieg und Absturz: Leben von René Benko wird verfilmt
Lokalnachrichten
Spürhund Lemmy findet 65 Kilo Drogen in Beverungen
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Streamer und Sender werden zu Investitionen verpflichtet
Lifestyle & Freizeit
Berlin | Streamer und Sender werden zu Investitionen verpflichtet
Stars & Sternchen
Berlin | Streamer und Sender werden zu Investitionen verpflichtet
Lokalnachrichten