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10.000 Euro an EON: Paderbornerin wehrt sich gegen Nachzahlung

Ein Streit zwischen einer Stromkundin aus Paderborn-Sande und dem Konzern EON beschäftigt die sogenannte Schlichtungsstelle Energie in Berlin. Sie soll prüfen, ob die hohe Nachzahlungs-Aufforderung berechtigt ist.

10.130,53 Euro – exakt diese Summe soll die Paderborner Familie nachzahlen. Die Nachzahlung bezieht sich auf mehrere vergangene Jahre – in diesen soll die Familie, laut EON und Netzbetreiber Westfalen Weser, keine aktuellen Zählerstände übermittelt haben. Beide Unternehmen haben auf Radio Hochstift-Anfrage ausführlich Stellung bezogen. 

Im vergangenen Jahr wurde dann der Stromzähler ausgetauscht – in diesem Zusammenhang landete ein Wert beim Netzbetreiber. Statt 600 Kilowattstunden soll die Familie zurück gerechnet jährlich knapp 8.000 Kilowattstunden verbraucht haben. 

Die Familie widerspricht: Erstens habe man telefonisch Zählerstände übermittelt und zweitens keine Stromfresser im Haus. Aus Angst vor einer Sperrung habe man aber mittlerweile 9.000 Euro "unter Vorbehalt“ überwiesen.

 

Ausgangspunkt unserer Recherche zu diesem Thema war ein anonymer Hinweis. Ihr möchtet auch auf einen Missstand im Hochstift hinweisen? Nutzt gerne unser Radio Hochstift-Formular für anonyme Hinweise.