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30 Strafverfahren gegen Schweinehalter im Hochstift seit 2023

Symbolbild

EXKLUSIV Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 30 Strafverfahren gegen Schweinehalter im Hochstift eingeleitet. Zum Teil sind diese noch nicht abgeschlossen. Das zeigt eine Radio Hochstift-Recherche. Oft sind die Verfahren Folge von Kontrollen.

17 Mal endeten die Ermittlungen seit 2023 vor Gericht. Immer ging es um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, beispielsweise wurden den Schweinen langanhaltende Schmerzen zugefügt. 

In elf der 17 Verfahren wurden die beschuldigten Schweinehalter zu Geldstrafen verurteilt, in einem Fall kam es zu einer Bewährungsstrafe. Fünf Verfahren wurden eingestellt – vier davon allerdings nur gegen Zahlung einer sogenannten Geldauflage. 

Erst kürzlich hatten wir bei Radio Hochstift über die Kontrollen in schweinehaltenden Betrieben in unseren beiden Kreisen Paderborn und Höxter berichtet – bei etwa jeder vierten bis fünften Überprüfung werden Mängel festgestellt.