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92-Punkte-Liste soll Einsparungen von 88 Millionen Euro bei Stadt Paderborn bringen

Die Stadt Paderborn steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. 

Mithilfe des Plans einer Beraterfirma sollen in den nächsten Jahren 88 Millionen Euro eingespart werden. 92 Punkte stehen auf dieser Liste, den die Politik noch beschließen muss.

Bis 2037 muss die Stadt jedes Jahr eigentlich rund 100 Millionen Euro einsparen. Die externen Berater schlagen dafür zum Beispiel Kürzungen beim Personal vor.

Fast jede fünfte Vollzeitstelle soll in der Verwaltung bis 2037 wegfallen, um 27 Millionen Euro zu sparen.

Im Kultur- und Sportbereich sollen die Hallennutzungsgebühren steigen. Eines der kleineren Hallenbäder und zwei Museen sollen schließen. Die Zuschüsse an das Heinz-Nixdorf-Museum könnten wegfallen. Auch Kürzungen bei der Paderhalle und dem Theater sind geplant.

Zusätzlich sollen schrittweise die Parkgebühren steigen – um bis zu zwei Euro mehr pro Stunde. Außerdem schlagen die Berater Rotlichtblitzer an Paderborner Kreuzungen vor.

Beim Sozialamt wird auch der Rotstift angesetzt. 250.000 Euro sollen bei den freiwilligen Leistungen gekürzt werden. 

Auf der Liste steht zusätzlich die Schließung des Bürgerservices in Schloß Neuhaus und Elsen.

Im Dezember werden die Vorschläge im Rat vorgestellt, ab dann wird über die Maßnahmen diskutiert.