Untersuchungen zu Darmkeim in Paderborner St. Louise-Klinik abgeschlossen
Die Intensivstation für Neugeborene in der Paderborner Kinderklinik St. Louise arbeitet wieder normal. Rund sechs Wochen nach dem Tod eines Frühchens durch einen Darmkeim sind die Untersuchungen abgeschlossen. Es waren mehr Kinder betroffen als zunächst bekannt: sechs.
Bisher war immer von vier infizierten Babys die Rede. Die zwei weiteren fielen bei späteren Labortests auf, hatten aber keine Symptome. Die Untersuchungen haben auch ergeben, dass auf der Frühchen-Intensivstation zwei Enterobacter-Typen vorkamen. Einer befand sich im Abwasser von zwei Waschbecken und wurde im Rachen von fünf Frühgeborenen nachgewiesen. Eines der Kinder starb.
Das sechste Baby war mit einem anderen Enterobacter-Erreger infiziert. Es befand sich zwischenzeitlich in einem kritischen Zustand, ist aber wieder gesund und inzwischen aus der Klinik entlassen.
Nachdem alle Zimmer der Station noch einmal desinfiziert worden sind, gibt es keine Hinweise mehr auf ein Vorkommen des Keims.
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