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9,4 Millionen Euro-Loch in Warburger Stadtkasse

Im Warburger Rat haben Kämmerer Andreas Niggemeyer und Bürgermeister Tobias Scherf am Abend (Di., 16.12.) den Etatentwurf fürs nächste Jahr eingebracht. Demnach steht der Stadt ein weiteres schwieriges Haushaltsjahr bevor. 

Diesmal kommt Warburg noch um die Haushaltssicherung herum, allerdings nur durch einen buchhalterischen Kniff des Landes NRW. Es fehlen aber immer noch 9,4 Millionen Euro in der Kasse – und wenn die Lage so bleibt, ist Warburg 2027 dann doch in der Haushaltssicherung. 

Im kommenden Jahr muss die Stadt voraussichtlich 29,6 Millionen Euro an den Kreis Höxter abdrücken. Das wären rund zwölf Millionen mehr als dieses Jahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung in der Stadt dürfte Ende nächsten Jahres bei gut 820 Euro liegen. 

An der Höhe der Grundsteuern und der Gewerbesteuer soll sich trotzdem nichts ändern. Die Investitionen liegen bei rund 20 Millionen Euro. Davon gehen 2,4 Millionen Euro an die Feuerwehren. Außerdem wird das Bürgerbüro erweitert.