Tödliche Enterobacter-Infektion in Paderborner Klinik: Obduktion des Säuglings am Montag
Das in der Paderborner Kinderklinik St. Louise gestorbene Frühchen wird obduziert. Das hat die Staatsanwaltschaft Paderborn angekündigt, berichten mehrere Medien.
Die Untersuchung wird am Montag (24.08.) stattfinden. Sie soll eindeutig klären, woran das Frühgeborene am vergangenen Dienstag (18.08.) auf der Intensivstation für Neugeborene in der Klinik St. Louise genau gestorben ist.
Es gibt nach Informationen des Westfalenblattes bisher keine staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Die Klinik hat die Polizei am Freitag über die Vorfälle informiert, auch das Gesundheitsamt ist eingeschaltet.
Die Untersuchungsergebnisse des Labors lagen am Donnerstag (20.08.) vor, demnach hatte das Baby eine Sepsis (Blutvergiftung) durch eine Infektion mit dem Bakterium Enterobacter erlitten.
Dem zweiten schwer erkrankten Säugling geht es etwas besser. Sein Zustand hat sich inzwischen weiter stabilisiert, erklärte eine Krankenhaussprecherin am Sonntagnachmittag (23.08.) auf Anfrage von Radio Hochstift.
Zwei weitere in der St. Louise-Klinik mit dem Bakterium infizierte Babys zeigen nach wie vor keine Krankheitssymptome.
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