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Erste Kirche im Hochstift wird in Westenholz entwidmet

Foto: Stefan Sudhoff

Der nächste Sonntag (28.09.) wird ein trauriger Tag für alle katholischen Gläubigen in Delbrück-Westenholz. Der Grund: Die Marienkirche wird entwidmet. Immerhin bleibt das Gebäude erhalten.

Es soll in Zukunft vom Heimatverein und den Pfadfindern genutzt werden. Am Sonntag findet aber erstmal die so genannte Profanierung statt. Dabei werden unter anderen der Tabernakel geräumt und das ewige Licht entfernt. 

Auch der Altarstein wird aus der Kirche gebracht. Für die Katholiken in Delbrück-Westenholz geht damit eine 75-jährige Geschichte zu Ende. 

Sie werden ihre Messen in Zukunft vor allem in der Kirche Sankt Joseph feiern. Die Marienkirche ist die erste katholische Kirche, die im Hochstift entwidmet wird. 

Im gesamten Erzbistum gab es aber schon andere. Ein Grund dafür sind die sinkenden Mitgliederzahlen.