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Erzbistum Paderborn veröffentlicht Vorwürfe gegen zwei ehemalige Erzbischöfe

(Symbolbild)

Das Erzbistum Paderborn hat zu Vorwürfen gegen zwei verstorbene Erzbischöfe Stellung genommen. Anlass ist eine Untersuchung anderer Bistümer zu angeblichen Täternetzwerken ritueller sexualisierter Gewalt. Darin taucht auch der Name Johannes Joachim Degenhardt auf.

Die Bistümer Münster und Essen sowie das Erzbistum Köln haben die Studie in Auftrag gegeben. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorwürfe gegen die genannten kirchlichen Würdenträger – und damit auch gegen den früheren Paderborner Erzbischof – nicht plausibel sind. 

Wegen der Untersuchung habe sich das Erzbistum jetzt entschieden, alle ihm bekannten Vorwürfe gegen Degenhardt und seinen Vorgänger Lorenz Jaeger offenzulegen. Es sind drei gegen Degenhardt und einer gegen Jaeger. 

Das Erzbistum stellt klar, dass es die bisherigen Vorwürfe als nicht ausreichend plausibel einordnet. Die weitere Aufarbeitung liege bei der unabhängigen Kommission für das Erzbistum und dem Forschungsteam der Paderborner Universität.