Fahrlässige Tötung in Nieheim? Ermittlungen nach Tod im Wohnmobil
EXKLUSIV Nach dem Tod eines 30-Jährigen in Nieheim durch eine Vergiftung im Schlaf ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter wegen eines möglichen Falls von fahrlässiger Tötung. Der Mann aus dem Kreis Holzminden hatte in einem Transporter übernachtet, der zu einem Wohnmobil umgebaut worden war.
Der 30-Jährige war offenbar gestorben, weil Kohlenstoffmonoxid aus einer in dem Wohnmobil eingebauten Standheizung ausgetreten war. Aktuell ist noch unklar, wer dafür verantwortlich war. Die Ermittler hatten zunächst den Verkäufer befragt, bei dem das spätere Opfer den umgebauten Transporter erworben hatte. Der gab aber an, das Fahrzeug vorher selbst woanders gekauft zu haben.
Jetzt versucht die Staatsanwaltschaft herauszukriegen, wer der ursprüngliche Verkäufer war. Die Ermittlungen könnten sich daher noch länger hinziehen. Rettungskräfte hatten den 30-Jährigen nach einer Party im Dezember in Nieheim in dem Wohnmobil aufgefunden. Versuche, ihn wiederzubeleben, scheiterten.
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