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Finanzämter im Hochstift setzen bei Steuererklärungen auf KI

Aktuell starten die Finanzämter im Hochstift mit der Bearbeitung der Einkommenssteuer-Erklärungen fürs vergangene Jahr. Dabei setzen die Behörden sowohl in Paderborn als auch in Höxter und Warburg erstmals flächendeckend auf künstliche Intelligenz. 

Wie die Finanzämter schreiben, unterstützt sie die KI zum Beispiel bei sogenannten „risikoarmen Steuererklärungen“. Das heißt: Wenn die Daten plausibel sind, werden die Papiere vollautmatisch bearbeitet. 

In anderen Fällen erkenne die KI zum Beispiel, wo noch Überprüfungen nötig sind. Die neue Arbeitsweise in Paderborn, Höxter und Warburg solle die Mitarbeitenden entlasten und gleichzeitig die Qualität steigern. Da die KI große Datenmengen zuverlässig und gleichmäßig überprüfe, könnten sich die Beschäftigten auf komplexe Fälle konzentrieren. Die fachliche Bewertung und Entscheidung verbleibe weiterhin beim Menschen. 

Vier Finanzämter in NRW hatten den KI-Einsatz bereits seit Mai letzten Jahres getestet.