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Genehmigungsantrag für Tonabbau in Warburg-Hardehausen wird vom Kreis geprüft

Symbolbild

Ein möglicher Abbau von Ton in Hardehausen durch das Warburger Unternehmen Lücking muss noch eine letzte Hürde nehmen. Der Genehmigungsantrag wird aktuell von der Höxteraner Kreisverwaltung geprüft. Die Pläne sorgen seit Jahren für Diskussionen.

Einige Naturschützer befürchten einen massiven Eingriff in die Umwelt. Auch der Gegenwind aus der Politik war stark. Nach Gesprächen mit dem Unternehmen gab‘s aber dann doch grünes Licht. 

Geplant ist, 1,6 Millionen Kubikmeter Ton zwischen der B68 und der Kreisstraße 23 abzubauen. Dauer: 34 Jahre. Die Bagger sollen jährlich für insgesamt 12 Wochen zwischen Mai und Oktober graben. Um die Verschmutzung der Straßen durch LKW so gering wie möglich zu halten, soll der Ton nur in das Lücking Werk in Warburg-Bonenburg abtransportiert werden, wenn das Wetter trocken ist. An den Stellen, an denen der Abbau dann zu Ende ist, soll wieder begrünt werden. 

Wann die Genehmigung vorliegt ist noch unklar. Wenn, dann wird es mindestens noch ein Jahr dauern, bis der Abbau beginnen kann.