Gewürgt, mit Hammer geschlagen und mit Schere zugestochen - 21-Jähriger aus Elsen vor Gericht
Nach dem Tod einer 21-jährigen Frau Anfang August in Paderborn-Elsen steht ab heute (Fr., 28.11.) der mutmaßliche Täter vor Gericht. Dem Beschuldigten wird Totschlag vorgeworfen. Er soll seine Lebensgefährtin gewürgt, mehrfach mit einem Hammer gegen ihren Brustbereich geschlagen und ihr schließlich eine Schere in den Hals gesteckt haben.
Der Beschuldigte und das Opfer hatten sich bei einem gemeinsamen Aufenthalt in einer Psychiatrie kennengelernt und wohnten dann gemeinsam in einem Elsener Mehrfamilienhaus. In der Beziehung soll es immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen sein.
Den genauen Verlauf des Tattages konnten die Ermittler nicht rekonstruieren.
Das Paderborner Landgericht verhandelt über einen Antrag im Sicherungsverfahren. Das heißt: Es geht davon aus, dass der Mann aufgrund einer Psychose nicht schuldfähig war. Sollte er verurteilt werden, würde er also nicht in Haft, sondern dauerhaft in die Psychiatrie kommen.
In dem Verfahren sind noch vier weitere Prozesstermine bis Mitte Januar angesetzt.
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