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Haftstrafen nach Überfall auf McDonalds in Paderborn

Nach dem Überfall auf eine McDonalds-Filiale in Paderborn am Ostermontag hat das Landgericht jetzt die Urteile gefällt. Es verhängte gegen die drei Verurteilten Haftstrafen von zwei Jahren und zwei Monaten bis zu fünf Jahren und neun Monaten wegen besonders schweren Raubes. 

Zu den drei Beschuldigten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren gehörte ein ehemaliger Beschäftigter und dessen Neffe. 

Die Angeklagten gestanden vor dem Paderborner Landgericht, drei McDonalds-Mitarbeitende mit einer Machete, einem Brotmesser und einer Schreckschusspistole bedroht zu haben. Außerdem hatten sie die Schichtleiterin in den Schwitzkasten genommen. Die Beute von rund 3.100 Euro ist bis heute verschwunden. 

Die drei Mitarbeitenden sind seit dem Überfall schwer traumatisiert. Zwei der jetzt Verurteilten waren der Polizei bereits nach kurzer Zeit ins Netz gegangen. Der dritte Beschuldigte wurde erst einige Monate später gefasst. Dass noch ein vierter Täter an dem Raub in Paderborn beteiligt war, schlossen die Richter aus.