"König des Klopapiers" sagt gegen Unternehmer aus Marienmünster aus
Im Mammut-Prozess um Betrugs-Vorwürfe gegen ein Paar aus Marienmünster ist ein prominenter Zeuge aufgetreten: Der Schweizer Unternehmer Beat Mörker hat vor dem Landgericht Paderborn ausgesagt. Er ist als „König des Klopapiers“ bekannt und wollte vor zwei Jahren mit Unterstützung des Beschuldigten in den deutschen Markt einsteigen.
Mörker legte dar, dass der Marienmünsteraner eine Provision von einem Euro pro Verkauf eines 56er-Packs der Marke „Roosa Klopapier“ erhalten sollte.
Zu dem Geschäft kam es aber nicht, weil es vorher Auseinandersetzungen um Geldzahlungen gegeben habe. Mörker habe dem Angeklagten mehr als 22.000 Euro für Inserate, Laptops und ein Auto gezahlt. Tatsächlich – so der Schweizer – seien die vereinbarten Leistungen aber nicht erbracht worden.
An einer geplanten Werbekampagne für das Klopapier sollte ursprünglich auch die Schauspielerin Jasmin Tawil teilnehmen.
Ungewöhnlich: In dem Prozess übernahm zeitweise der Angeklagte aus Marienmünster persönlich die Zeugenbefragung.
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