Kohlenmonoxid-Alarm in Borchen-Alfen
Die Feuerwehr Borchen ist heute Mittag mit rund 30 Einsatzkräften zu einem hochgiftigen Einsatz ausgerückt. In einem Einfamilienhaus in Alfen klagten mehrere Bewohner über schwere Vergiftungssymptome. Die Kohlenmonoxid-Warner der Einsatzkräfte schlugen schon im Eingangsbereich an.
Mit mehreren Trupps wurden daraufhin als erstes vier Bewohnerinnen und Bewohner sowie ein Hund aus dem Haus in Alfen gerettet. Zwei Männer zeigten Symptome einer schweren Kohlenmonoxid-Vergiftung. Beide kamen sofort ins Krankenhaus – einer der beiden musste sogar per Rettungshubschrauber nach Düsseldorf geflogen werden. Die zwei Frauen und der Hund blieben unverletzt.
Unter Atemschutz fanden die Einsatzkräfte die Quelle für den CO-Austritt: Eine vermutliche defekte Ölheizung. Im Heizungskeller konnten sie eine enorm hohe Konzentration von 340 ppm – also parts per million – messen. Zum Vergleich: Der Arbeitsschutz erlaubt maximal 15 Minuten bei gerade mal 60 ppm, weil schon dann gesundheitliche Folgen drohen. Die Borchener Feuerwehr filterte anschließend die Luft, bis alles wieder rein war.
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