Skip to main content

Kritische Finanzlage stellt Paderborner Rat vor Herausforderungen

Präsentierten viele rote Zahlen: Markus Tempelmann, Stefan-Oliver-Strate, Thomas Mönikes und Jörg Wiemers (v.l.)

Die Politikerinnen und Politiker im Paderborner Rat haben seit dem Abend (Di., 16.12.) einige harte Nüsse zu knacken. Grund ist der Finanzentwurf für 2026 - der letzte vor der angekündigten Haushaltssicherung. Immerhin plant die Verwaltung zurzeit keine Erhöhungen der Grund- und Gewerbesteuer.

2026 wird finanziell wohl das bisher schwerste Jahr für Paderborn. Das berechnete Minus liegt bei knapp 49 Millionen Euro, in den kommenden Jahren wird es vermutlich noch dramatischer. Deshalb muss die Stadt sparen und ihre Einnahmen erhöhen. 

Wo genau der Rotstift angesetzt wird, soll in den nächsten Wochen die Politik beraten. Dazu wollten sich die Verwaltungsspitzen nicht konkret äußern. 

Bürgermeister Stefan-Oliver Strate sagte: „Es ist wie es ist und wir müssen damit klarkommen.“ Er kündigte Einschnitte an. Man müsse über Strukturen nachdenken und vielleicht auch Leistungen streichen. 

Um mehr Geld einzunehmen, könne Paderborn zum Beispiel mit anderen Kommunen zusammenarbeiten. Die Situation bietet aus seiner Sicht auch die Chance, neu durchzustarten.