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Landgericht Paderborn verhängt knapp sechs Jahre Haft gegen Kokainkurier

Foto: Hauptzollamt Bielefeld

Für den Transport von sechseinhalb Kilo Kokain hat das Landgericht Paderborn einen Mann verurteilt. Er muss für fünf Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Zollfahnder hatten ihn im Februar an der A44 bei Geseke kontrolliert.

Möglicherweise erregte damals ein defektes Rücklicht am Audi des Mannes die Aufmerksamkeit der Zöllner. Im Kofferraum entdeckten sie dann kiloweise Koks, versteckt in zwei Feuerlöschern und zwei großen Getränke-Tetrapaks. Das Rauschgift hätte im Straßenverkauf bis zu 700.000 Euro gebracht. 

Der verurteilte 56-Jährige gab im Paderborner Prozess nur den Transport zu, zu weiteren Einzelheiten schwieg er. Deshalb ist auch unklar, ob er mehr ist als ein Drogenkurier. 

Bei der Kontrolle an der A44 fuhr in seinem Wagen auch eine junge Frau mit, die anschließend ein halbes Jahr in Untersuchungshaft saß. Dann stellte sich heraus, dass sie offenbar ahnungslos war.

Foto: Hauptzollamt Bielefeld