Skip to main content

Landgericht schickt Bürener in die Forensik

Ein Mann aus Büren muss unter anderem wegen Hausfriedensbrüchen für unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie. Das hat das Landgericht am Nachmittag entschieden. Der 35-Jährige leidet unter einer schweren Psychose. 

Der gebürtige Bürener hat in einer Nacht Anfang Mai versucht, in drei Paderborner Häuser einzudringen. Er war wegen seiner Krankheit überzeugt, sein Vater sei ein Serien- und Massenmörder, vor dem er fliehen müsse. 

Um Schutz zu suchen, warf er die Terrassentür eines Hauses mit einem Stein ein. Die Scherben verletzten die Bewohnerin schwer am Fuß. Eine Frau in einem anderen Haus erschreckte sich durch den 35-Jährigen ebenfalls stark. 

Bei seiner Entdeckung rannte der Eindringling in diesen Fällen jeweils weg, gewalttätig wurde er dort nicht. Das war Anfang des Jahres anders, als er in seiner Psychose seinen Bruder und seine Mutter misshandelte. 

Weil weitere Aggressionen möglich sind, gab es keine andere Möglichkeit als die Einweisung in die Forensik.