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Lob und Hinweise auf Schwachstellen - positives Fazit zur Großübung in Warburg

Foto: Jörn Fries

Der Kreis Höxter hat ein erstes Fazit nach der bisher größten Übung von Rettungskräften in Warburg unter dem Namen “Diemelsturm.HX26” gezogen. Es gibt Lob, aber auch Hinweise auf Schwachstellen. Auf dem Areal der Zuckerfabrik mussten vergangenen Sonntag (27.09.) Pseudo-Verletzte versorgt werden, nachdem in dem dargestellten Szenario ein Tornado über ein Musikfestival gezogen war.

Insgesamt hat laut Kreis Höxter alles gut geklappt. Die Leitstellen haben zig Notrufe bearbeitet und die Alarmierung für die Einsatzkräfte gut gemanagt.

Vor Ort wurden die Verletzten versorgt und in Krankenhäuser nach Höxter und Warburg transportiert. Es wurde aber klar, dass zum Beispiel die Patientendokumentation in OWL unterschiedlich ist. Einige Rettungskräfte arbeiten mit Listen, andere nutzen digitale Geräte. Das Funknetz kam an seine Grenzen. 

Für Landrat Michael Stickeln ist die Übung in Warburg auch wegen dieser Hinweise ein voller Erfolg.