Mehr Pflegebegutachtungen bei Kindern im Hochstift
Im Hochstift beantragen immer mehr Eltern eine Pflegebegutachtung für ihre Kinder. Das geht aus neuen Zahlen des medizinischen Dienstes Westfalen Lippe hervor. Am häufigsten geht es um ADHS.
Die Zahlen sind im Hochstift deutlich raufgegangen. Im Kreis Paderborn gab es im vorigen Jahr 114 ADHS-Begutachtungen bei Kindern, fast dreimal so viele wie 2019. Im Kreis Höxter ist die Zahl der Fälle in dem Zeitraum fast um das Fünffache auf 98 gestiegen.
Allerdings ist unklar, ob es auch wirklich mehr ADHS-Betroffene gibt als früher. Es kann sein, dass Eltern und Ärzte sensibler mit dem Thema umgehen und die Diagnose deshalb häufiger gestellt wird.
Auch insgesamt hat der Medizinische Dienst mehr Pflegebegutachtungen bei Kindern im Hochstift durchgeführt: Im vorigen Jahr waren es rund 1.000. Dabei wird festgestellt, ob und wie sehr jemand pflegebedürftig ist und damit auch finanzielle Unterstützung erhält.
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