MVZ Höxter: CDU, BfH und FBI halten an Postgebäude fest
Es bleibt dabei: Das geplante Medizinische Versorgungszentrum MVZ für Höxter soll ins ehemalige Postgebäude ziehen – obwohl die MVZ-Geschäftsführerin den Standort als ungeeignet bezeichnet hat. CDU, BfH und FBI blieben am Abend im Rat bei ihrer Meinung. Die Stadt scheiterte mit ihrem Vorstoß, den Beschluss rückgängig zu machen.
Die drei Fraktionen führten in einer Stellungnahme an, dass die vorhandene Fläche von 500 Quadratmetern absolut ausreichend für eine hausärztliche Versorgung sei. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit einer desaströsen Haushaltslage solle die Stadt Höxter ein Konzept verfolgen, das größer werde, bevor ein ganz großes Projekt teuer geplant werde.
Die SPD-Fraktion äußerte sich „tief besorgt“ über das Festhalten am früheren Postgebäude. Wenn die potenziellen Betreiber ausdrücklich von einem Standort abrieten, müsse das ernst genommen werden.
In einem anderen Tagesordnungspunkt konnten sich die Sozialdemokraten durchsetzen: Bei einer Gegenstimme votierte der Rat gegen LKW-Verkehr in der Innenstadt.
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