Nach Amok-Alarm an Paderborner Westfalenkolleg: 25-Jähriger soll in Psychiatrie bleiben
Gut drei Monate nach dem Amok-Alarm am Paderborner Westfalenkolleg hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen vorerst abgeschlossen. Demnach strebt die Behörde eine Unterbringung des mutmaßlichen Täters in der Psychiatrie an. Schon jetzt befindet er sich in einem psychiatrischen Krankenhaus. Er ist demnach also auch nicht mehr in Untersuchungshaft.
Ob er wirklich längerfristig in der Psychiatrie bleiben wird, entscheidet das sogenannte Sicherungsverfahren vor Gericht. Nach den Ermittlungen hat der 25-Jährige im Oktober eine 27-jährige Mitschülerin in der Sporthalle des Paderborner Westfalenkollegs mit einem Messer angegriffen und so schwer verletzt, dass das Opfer eine Niere verlor. Eine Lehrerin konnte noch rechtzeitig flüchten.
An der Einrichtung wurde anschließend Amok-Alarm ausgelöst – die Schülerinnen und Schüler mussten sich in Klassenräumen einschließen. Der 25-Jährige ließ sich in Tatortnähe festnehmen – aufgrund seiner Erkrankung soll er nicht der Lage gewesen sein, das Unrecht der Tat einzusehen.
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