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Nach tödlichem Freibad-Unfall: Höxteraner Familie droht Abschiebung

Das Freibad in Höxter, in dem der Sohn der Familie ums Leben kam.

Gut ein Jahr nach dem tragischen Tod ihres Sohnes hat eine mongolische Familie aus Höxter die nächste Hiobsbotschaft erreicht. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt, sie sollen abgeschoben werden. Zuerst hatte der Spiegel berichtet. 

Ein elfjähriger Sohn war im August vergangenen Jahres im Höxteraner Freibad gestorben. Der Tod löste in der Kreisstadt große Betroffenheit und Anteilnahme aus. Die Familie stimmte anschließend einer Organspende zu – zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein Baby können dadurch weiterleben. 

Ende Juli erhielt die mongolische Familie allerdings ein Schreiben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, dass ihr Asylantrag abgelehnt sei. Wie üblich müssen Geflüchtete Deutschland dann innerhalb von 30 Tagen verlassen. 

Die Familie lebt aktuell in einer Unterkunft in Höxter-Bruchhausen, die Mutter ist hochschwanger. Sie wollen sich jetzt unter anderem mit juristischer Hilfe gegen die Abschiebung wehren.