NRW.Bank rechnet mit starkem Rückgang bei Sozialwohnungen im Hochstift
Ein Bericht der NRW.Bank zum preisgebundenen Wohnungsbestand weist Zahlen aus, die der Deutsche Mieterbund als “alarmierend” einstuft. Laut den Prognosen würde die Zahl der Sozialwohnungen landesweit bis 2040 um gut 50 Prozent sinken.
Fürs Hochstift sind die Zahlen sogar noch drastischer:
Im Kreis Paderborn gibt es aktuell etwas mehr als 5.300 Sozialwohnungen – 2040 läge diese Zahl laut NRW.Bank gerade mal bei rund 2.100. Das entspräche einem Rückgang von 60 Prozent. Für den Kreis Höxter sagen die Analysten sogar ein Minus von gut 66 Prozent voraus – von rund 1.700 auf 580.
In kleineren Städten des Hochstifts könnte es noch dicker kommen – zum Beispiel könne die Zahl von Sozialwohnungen in Nieheim auf Null sinken.
Die Berechnungen beruhen aber auf der Annahme, dass es landesweit keine zusätzlichen Förderungen gibt. Das Land NRW könne also noch gegensteuern, so der Mieterbund. Aktuell sei die Dramatik der Lage anscheinend noch nicht bei der Landesregierung angekommen.
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