Oberverwaltungsgericht befasst sich mit Windkraft in Willebadessen
Vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster geht es heute (Di., 22.07., ab 11 Uhr) um mehrere Verfahren zum Thema Windkraft in Willebadessen.
In einem Fall beschäftigen sich die Richter mit der Klage von Gegnern, in drei anderen Fällen mit den Klagen von potentiellen Betreibern.
Die Windkraft-Gegner möchten erreichen, dass das Gericht die Genehmigung einer Anlage durch den Kreis Höxter kassiert. Sie sind der Meinung, dass das in einem Abstand von 560 Metern zur Wohnbebauung geplante Windrad nicht gebaut werden darf. Es gäbe Defizite bei der Schallimmissions-Prognose. Außerdem sei der Brandschutz nicht ausreichend gewährleiste.
In den anderen Fällen ist es genau umgekehrt: Hier glauben die potenziellen Betreiber von Windenergieanlagen in Willebadessen, der Kreis Höxter habe ihnen zu strenge Auflagen erteilt. Die Regelungen – beispielsweise zum Naturschutzrecht – seien unverhältnismäßig.
Wahrscheinlich wird es in den Verfahren heute noch Urteile geben.
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