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Paderborn plant "Wohnen Plus" für Suchtkranke und Obdachlose

Bilder für ams

Stadt und Kreis Paderborn haben in einer gemeinsamen Ausschusssitzung das neue Hilfskonzept „Wohnen Plus“ vorgestellt. Es richtet sich an eine Gruppe von Menschen, bei denen Obdachlosigkeit, psychische Erkrankungen und Suchtprobleme zusammenkommen. Entschieden wurde noch nichts.

Das Konzept sieht vor, den betroffenen Menschen einen verlässlichen Wohnort zu bieten und sie gleichzeitig kontinuierlich medizinisch und sozial zu begleiten. Bisher hatten die Behörden in Paderborn vor allem die Einrichtung eines Drogenkonsumraums oder Drogenhilfezentrums geprüft. In Fachworkshops zeigte sich aber, dass bestehende Angebote an ihre Grenzen stoßen, wenn die Wohnperspektive fehlt. Ohne einen sicheren Rückzugsort drohen nach Behandlungen schnelle Rückfälle in die Wohnungslosigkeit. 

Der Ansatz „Wohnen Plus“ soll diese Spirale durchbrechen. Das hilft nicht nur den Betroffenen selbst, sondern soll auch zu weniger Konflikten und Kriseneinsätzen im öffentlichen Raum führen, wovon die Allgemeinheit profitiert.