Paderborner Chefarzt: "Entzugspatienten konsumieren mehr Kokain"
Im Hochstift ist immer mehr Kokain verfügbar – das hat auch Auswirkungen auf die Behandlung von Drogenabhängigen in den heimischen Entzugskliniken.
Im Rahmen unserer Themenwoche Kokain haben wir mit Tilmann Magerkurth gesprochen.
Laut des Chefarztes der Abteilung Suchtmedizin der Paderborner LWL-Klinik ist eine Entwicklung im Hochstift eindeutig: Die Patientinnen und Patienten, die primär für einen Drogenentzug von zum Beispiel Heroin in die Klinik kommen, konsumieren parallel immer häufiger auch Kokain.
In früheren Jahren seien es eher Einzelfälle gewesen. Auch Magerkurth begründet dies mit der deutlich wachsenden Verfügbarkeit der illegalen Droge. Der rein körperliche Entzug dauere bei Kokain zwei bis drei Wochen – anschließend sollte laut dem 60-Jährigen aber eine psychotherapeutische Reha folgen.
Auf unserer Sonderseite findet ihr alle Infos zur Volksdroge Kokain.
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