Paderborner IS-Unterstützer zu mehrjähriger Gefängnisstrafe verurteilt
Unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht einen Paderborner zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Der Iraner hat nach Auffassung des Gerichtes auch die Terrororganisation Islamischer Staat unterstützt.
Der Mann wurde im Oktober vergangenen Jahres nach Razzien in Wohnungen und einem Hotel im Kreis Paderborn am Flughafen in Hannover festgenommen.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 26-Jährige in einem Telegram-Chat Ende Januar 2024 gegenüber einem IS-Mitglied seine Unterstützung anbot. In Syrien wollte er sich demnach zu einem IS-Kämpfer ausbilden lassen.
Schon davor hatte er in einem Telegram-Chat damit begonnen, sich Anleitungen für den Bombenbau zu verschaffen. Außerdem schickte er der Witwe eines verstorbenen IS-Kämpfers 100 Euro.
Strafmildernd wertete das Gericht, dass der Paderborner vorher noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.
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