Paderborner Kreishaushalt: Sozialkosten steigen deutlich
Im Paderborner Kreistag wurde am Abend (Mo., 10.11.) erneut ein Rekord-Haushalt eingebracht. Im kommenden Jahr plant der Kreis mit Ausgaben von gut 660 Millionen Euro – also noch einmal etwa 30 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr.
Der Kreis Paderborn braucht mehr Geld – also müssen die Städte und Gemeinden erneut mehr Umlage zahlen. Diese steigt, Stand jetzt, um knapp 15 Millionen, obwohl der Kreis noch einmal 14 Millionen Euro aus den eigenen Rücklagen entnimmt.
Kostentreiber sind unter anderem die Sozialkosten – allein bei den sogenannten Hilfen zur Pflege plant der Kreis im kommenden Jahr mit Ausgaben von mehr als 33 Millionen Euro.
Trotz der angespannten Haushaltslage will der Kreis Paderborn im kommenden Jahr gut 73 Millionen Euro investieren. 1,2 Millionen Euro fließen beispielsweise in die Sanierungen der Ortsdurchfahrten in Salzkotten-Scharmede und Delbrück-Bentfeld.
24 Millionen Euro sind im kommenden Jahr für Neubau und Sanierung der Feuerwehr-Leitstelle und der kreiseigenen Förderschulen eingeplant – insgesamt kosten diese beiden Mammutprojekte mehr als 90 Millionen Euro.
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