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Paderborner soll Auffahrunfall in Detmold absichtlich verursacht haben

Ein 59-jähriger Paderborner muss sich heute (Di., 20.10.) vor dem Detmolder Amtsgericht wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Er soll im Dezember 2023 an einer roten Ampel extra auf ein anderes Auto aufgefahren sein. 

Die Geschichte erscheint kurios: Vor Ort hatte sich die Sache damals nämlich eigentlich schnell erledigt: Der angeklagte Paderborner hatte der Polizistin in Detmold erklärt, er sei unachtsam gewesen. Er kassierte ein Verwarngeld von 35 Euro. 

Der 59-Jährige behauptet aber auch, dass die Insassen im angefahrenen Auto ihn vorher ausgeraubt hätten. Dessen Fahrer lebt in Schweden und sei mit seiner Schwester unterwegs zur Polizei gewesen, um eine Vergewaltigung der Frau anzuzeigen. Der Paderborner wiederum soll das Duo verfolgt haben, weil die Beiden ihn ja vorher ausgeraubt hätten. 

Der Angeklagte selber hatte dann behauptet, er habe das Auto extra angefahren, um an die Personalien der Personen zu kommen. 

Heute sollen am Detmolder Amtsgericht weitere Polizisten von der Unfallaufnahme als Zeugen aussagen.