Paderborner Steinmetz sammelt Daten für KI-Projekt
Im Kreis Paderborn werden gerade Daten für ein ungewöhnliches KI-Projekt gesammelt. Mit diesen Daten soll bald sehr sicher untersucht werden können, ob zum Beispiel Wegekreuze noch standfest sind oder repariert werden müssen.
Der Paderborner Steinmetz Michael Diwo hatte unter anderem die Idee dazu. Er nimmt zum Beispiel an Wegekreuzen oder Skulpturen mit einem Mikrofon die Töne auf, die entstehen, wenn er mit einem Hammer die Beschaffenheit des Gesteins bestimmt. Diese Geräusche werden dann kategorisiert.
Über 1.000 verschiedene Audios werden aktuell aufgezeichnet. Wenn die alle im Kasten sind, dann können zum Beispiel Denkmalpfleger ohne größere Vorkenntnisse Kreuze oder Statuen überprüfen.
Das Projekt wird unter anderem vom Fraunhofer Institut, der FHM Bielefeld und der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe gefördert. Die Technologie könnte in einem nächsten Schritt auch zur Überprüfung von Windrädern und Brücken genutzt werden.
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