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Paderborner Unternehmen Casada meldet Insolvenz an

Der Massage-Fachhandel Casada International aus Paderborn hat Insolvenz angemeldet. Aktuell arbeiten rund 20 Mitarbeitende an dem Standort im Ortsteil Sennelager. 

Bis zur Corona-Pandemie habe sein Unternehmen immer schwarze Zahlen geschrieben, so Geschäftsführer Jakob Radtke auf Radio Hochstift-Anfrage. Dann hätte zum Beispiel die Störung der internationalen Lieferketten schwere wirtschaftliche Konsequenzen gehabt. 

Casada sei außerdem auf Millionen bestellten Schutzmasken sitzen geblieben. Durch die Sanktionen gegen Russland sei dem Unternehmen auch einer seiner wichtigsten Absatzmärkte weggebrochen. 

Der Betrieb am Standort Paderborn läuft erstmal weiter, bis die nächsten Schritte im Insolvenzverfahren geklärt sind. Laut Radtke gibt es Gespräche mit einem möglichen Investor.

Aktuell sehe er gute Chancen, dass ein Großteil der Belegschaft am Paderborner Standort weiterbeschäftigt werden kann. 

Das Unternehmen mit Sitz in Sennelager existiert seit dem Jahr 2000 und verkauft teure Massagesessel.